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Ich wünsche mir wieder eigenwillige Radio-Moderatoren, die mit Kisten voller Neu-Entdeckungen aufgeregt in die Sender kommen, um diese tolle Musik mit den Menschen zu teilen

INFO

Einmal im Monat, Freitags von 19.00 bis 22.00 Uhr moderiere ich bei Bremen zwei meine eigene Sendung namens 'Sounds Like Dirk'.

Handverlesene Tracks, überlebensnotwendige Band / Künstler Infos, Stories und ja,...
Wetter-und Verkehrsmeldungen lese ich auch vor. 
Außerdem spiele ich jeweils eine meiner eigenen, kleinen Versionen eurer Lieblingssongs die ich speziell für die Show aufnehme. Schickt mir also eure Titelvorschläge, ich suche aus und mache mich auf die Suche nach den richtigen Akkorden dazu.

Streamen kann man die Sendung natürlich auch. 
So kann man mich über Bremen nach Frankfurt bis nach Island hören.
Und wer des Multitasking fähig ist, hört die Sendung und chattet LIVE in meiner ‘Sounds Like Dirk’ Gruppe.
Hier lade auf jeden Fall Cover und Zusatzinfos zu allen Tracks hoch die ich grad spiele. 
Und das in 'real time'. Will mir das ja nicht so einfach machen...
hatte ich schon erwähnt das ich die Technik fahre und auch Wetter-und Verkehr lese? 
Wird spannend,... 

Nächste Termine
23.11.2018 / 14.12.2018 / 25.01.2019 / 22.02.2019 / 22.03.2019 / 12.04.2019


FEEDBACK

"Ich habe immer gedacht einen Abend um das Radio herum zu sitzen um Musik zu hören, ist sehr 50ger-Jahre...
Aber offensichtlich kann man damit auch 2017 einen Abend hervorragend mit verbringen. Danke dafür!"
Claudia - Dortmund

"Wir haben gestern Abend zu sechst in unserer Küche gesessen und gegessen und dabei Deine Sendung angehört.
Es war eine grossartige Auswahl. Herzlichen Dank & ich freue mich schon auf's nächste Mal!" 
Simone -Düsseldorf

"Höre gerade Deine neue Show auf Radio Bremen 2 (Internet-Radio sei Dank ja auch in Lörrach zu empfangen :-)).
Macht großen Spaß, all die (für mich neuen) tollen Songs zu entdecken - und Dich das Wetter und den Verkehrsfunk präsentieren zu hören. Klasse, dass es so ein Format heute noch gibt, wo man nicht den üblichen Einheitsbrei um die Ohren gehauen bekommt!
Die nächsten Termine sind schon rot im Kalender markiert!
Das letzte (und einzige Mal) als ich mir einen Termin zum Radiohören gemacht habe, war mit 13, 14, 15 als Sonntags morgens von 8-12 Uhr im SWF 3 jeweils 4 Stunden am Stück Songs von nur einer Band (Beatles, Queen, Supertramp, Genesis, Alan Parsons, ELO, Beach Boys etc.) gespielt wurden und wir uns zu zweit oder zu dritt verabredet haben, um alles "via Mikro" auf unseren Mono-Kassetten-Recordern mitzuschneiden (was für ein Klang!). Leider kam an den entscheidenden Stellen immer eine Mutter ins Zimmer, um zu fragen, ob wir vielleicht was bräuchten...
Viele Grüße aus LÖ, weiter so & ich hoffe, sie feiern Dich bei Bremen 2 angemessen für Deine Show!"
Ralf - Lörrach


LINKS

 Interview - NOV.2018

RADIOSZENE: Wann sind Sie erstmals mit dem Radio in Kontakt gekommen, welches waren Ihre bevorzugten Sender? 

Dirk Darmstaedter: Mit Radio bin ich aufgewachsen. In meiner Kindheit (in New Jersey, USA) waren es die aktuellen Top Forty-Sender aus New York City, in meiner Jugend (in Hamburg) dann „Musik für junge Leute“ (NDR) direkt nach der Schule. Hier wurden nicht nur die aktuellen Hits gespielt, sondern neue, aufregende Bands und Künstler vorgestellt. 

RADIOSZENE: Welche Musik im Radio haben Sie gehört, welche Interpreten haben Sie auf dem Weg zum Musiker beeinflusst? 

Dirk Darmstaedter: Angefangen von den Beatles, über Punk, New Wave, Singer-Songwriter und Ska. Lloyd Cole, Orange Juice, Talk Talk, The Smiths, … die Liste ließe sich endlos fortsetzen. 

RADIOSZENE: Seit einiger Zeit moderieren Sie bei Bremen Zwei eine monatliche Show. Wie gefällt Ihnen der Job als Radiomoderator? 

Dirk Darmstaedter: Sehr gut. Hier habe ich freie Hand und kann meine Sendungen so gestalten, wie ich mir das vorstelle, mit einem Fokus auf Neuveröffentlichungen und Stories, Hintergründen und Infos zu den Künstlern und Produktionen. Eigentlich versuche ich jede Sendung so zu machen, wie ich mir das als Radiohörer wünschen würde, wenn es denn diese Form von Sendungen noch öfters geben würde. 

RADIOSZENE: Nach welchem Motto stellen Sie die Musik und Themen der Sendung zusammen? 

Dirk Darmstaedter: Fokus sind schon Neuveröffentlichungen. Es wird – nach wie vor – ganz viel spannende Musik veröffentlicht, die aber meistens von der größeren Masse gar nicht mehr wahrgenommen wird. Es gibt also viel zu entdecken in meiner kleinen Show. Und die Geschichten hinter den Songs, den Künstlern und den Produktionen sind auch ganz wichtig. 

RADIOSZENE: Was kann ein Musiker den Hörern besser vermitteln als ein Radiomoderator? 

Dirk Darmstaedter: Das kann ich so pauschal gar nicht sagen. Ich glaube, es geht hauptsächlich darum, dass jemand der Musik liebt und lebt, die Sendungen nach seinem persönlichen Geschmack zusammenstellt. Es gilt, das Interesse und die Hingabe zu dieser großartigen Kunstform zu vermitteln. Und einfach Spaß zu haben und den Hörern einen schönen, interessanten Freitagabend zu bereiten. 

RADIOSZENE: Hat Ihnen das Radio früher und heute bei der Durchsetzung Ihrer Karriere als Musiker geholfen? 

Dirk Darmstaedter: Klar, als unsere Songs damals im Radio rauf und runter liefen, hat das die ganze Sache definitiv nach vorne gebracht. Es kamen mehr Leute zu den Konzerten, man kannte unsere Songs, die ganze Wahrnehmung war eine andere. Umso wichtiger, dass heute nicht nur bekannte, „sichere” Songs im Radio laufen, sondern neue Künstler vorgestellt und gefördert werden, die dann in 10 bis 20 Jahren als die “Klassiker” gelten. 

RADIOSZENE: Müssten die Sender nicht noch deutlich intensiver die deutsche Musikszene und den Nachwuchs fördern? 

Dirk Darmstaedter: Definitiv. Nicht nur die deutsche Szene, sondern die europäisch, amerikanische und weltweite Musikszene und Nachwuchs. Ich wünsche mir wieder eigenwillige Radio-Moderatoren, die mit Kisten voller Neu-Entdeckungen aufgeregt in die Sender kommen, um diese tolle Musik mit den Menschen zu teilen. 

RADIOSZENE: Wie viel Radio hören heute selbst noch? Was gefällt Ihnen beim Radio, was würden Sie gerne ändern? 

Dirk Darmstaedter: Obwohl ich ein großer Radio-Liebhaber bin, höre ich derzeit so gut wie gar nicht mehr Musik-Radio. Ich kann beim besten Willen keine 20 bis 30 Stücke umfassende „Hit Rotation“ mehr ertragen. 

Ich halte mich mit Podcasts und Info-Radio über Wasser. Es gibt natürlich Ausnahmen, wie Zeiglers wunderbare Welt des Pop (ZwWdP) auf Bremen Vier, wirklich sehr zu empfehlen! Byte.fm in Hamburg ist auch toll. Aber das sind leider, leider noch die großen Ausnahmen. Bremen Zwei gehört auch dazu. 

RADIOSZENE: Welche Projekte als Musiker stehen bei Ihnen an? Wann werden Sie wieder auf der Bühne zu sehen sein? 

Dirk Darmstaedter: Ein neues Album ist für Anfang / Mitte 2019 geplant, da bin ich gerade am Aufnehmen. Meine alte Band, die Jeremy Days, finden sich (nach 24 Jahren!) für ein Konzert im Hamburger Docks am 18. Januar 2019 wieder zusammen. Wenn wir uns alle vertragen und nicht die Köpfe einschlagen, könnte dann 2019 noch mehr kommen. Mal schauen. 

Ansonsten nehme ich fleißig Songs für den „Coversong Of The Month Club“ im Rahmen meiner Sendung auf. Nächsten Monat ist „Alison“ von Elvis Costello dran.
Und ich freue mich auf weitere spannende Abende im Bremen Zwei-Sendestudio für „Sounds Like Dirk“ in 2019 

Eigentlich versuche ich jede Sendung so zu machen, wie ich mir das als Radiohörer wünschen würde
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